01 Naturstein

Naturstein aus Grimma – natürlich wohnen in der Region Leipzig

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Sie möchten das Bad, die Küche oder den Garten neu gestalten und ein natürliches Ambiente mit schönen Naturmaterialien aufleben lassen? Ob Waschbecken, Terrassen, Anrichten oder Arbeitsplatten sowie Kamine und Treppen – das alles bekommt durch die gekonnte Verwendung von Naturstein ein edles und stimmiges Aussehen, welches Sie ebenso wie Ihre Familie und Gäste erfreut. Steine direkt aus der Natur sind nicht nur individuell, sie sind zudem auch echte Unikate, denn hier gleicht kein Stein dem anderen. Zusammengesetzt ergibt das einen außergewöhnlichen Stil, der seinesgleichen sucht. Sie sind noch auf der Suche nach dem passenden Naturstein für Ihr persönliches Wohnglück? Dann lassen Sie sich von uns, der Lechner-Unternehmensgruppe aus Grimma bei Leipzig mit dem Schwerpunkt Innenausbau und Naturstein, beraten.

Alle Gesteine, die in ihrer natürlichen Form gekauft oder verwendet werden, gelten grundsätzlich als Natursteine. Wurde ein Stein also nicht vom Menschen künstlich hergestellt, sondern in der freien Natur vorgefunden oder abgebaut, so handelt es sich um einen Naturstein. Das Gegenteil des Natursteins ist der Kunststein.

Natürliche Gesteine entstehen je nach Gesteinsart auf unterschiedliche Weise. Grundsätzlich werden dabei drei irdische Arten von Gesteinen unterschieden: magmatische Gesteine, metamorphe Gesteine und Sedimentgesteine.

Magmatische Gesteine bzw. Magmatite entstehen durch die Kühlung, Erstarrung und Kristallisierung von Magma, der Gesteinsschmelzen im Erdinneren. Ein Beispiel für einen Magmatiten ist der Granitstein.

Metamorphe Gesteine werden auch als Umwandlungsgesteine bezeichnet und entstehen durch die Umwandlung älterer Gesteine. Diese Metamorphose bei Gesteinen ist durch eine Erhöhung des Drucks oder der Temperatur in der Umgebung des Gesteins in der Erdkruste bedingt. Bei der Umwandlung behalten die metamorphen Gesteine ihren festen Zustand, verändern sich aber zumeist in ihrer Mineralzusammensetzung. Beim Marmorstein handelt es sich beispielsweise um eine metamorphe Gesteinsart.

Sedimentgesteine entstehen durch Ablagerungsprozesse von Gesteinen oder anderweitigen Stoffen. Die Ablagerung kann als Abscheidung von in Wasser gelösten Stoffen infolge einer Verdampfung, im Rahmen des Stoffwechsels bei Lebewesen sowie durch Gesteinserosionen oder Verwitterung von Gesteinen erfolgen. Über Wasser oder Wind können die Sedimente transportiert werden und so eine weitere Ablagerung erfahren. Der Sandstein etwa stellt eines der bekanntesten Beispiele für Sedimentgesteine dar.

Natursteine lassen sich generell überall auf der Erde abbauen. Aus geografischen und geologischen Gründen haben sich mittlerweile aber einige Länder als Hauptexporteure des Natursteins etabliert. So kommen die in Europa erhältlichen Natursteine vorwiegend aus China, Indien, Südafrika, Brasilien, aber auch Italien, Spanien sowie Skandinavien.

Das Gewicht von Naturstein hängt entscheidend von seiner Dichte ab. Sie unterscheidet sich von Art zu Art des Natursteins, kann aber teilweise auch innerhalb einzelner Steinarten variieren. Bei Granitsteinen muss so grundsätzlich mit einer Dichte von 2,6 bis 3 Gramm pro Kubikzentimeter gerechnet werden. Marmorsteine können mit Dichten von 2,7 bis 2,9 Gramm pro Kubikzentimeter etwas schwerer oder leichter sein im Vergleich zum Granit, während Basaltsteine mit Dichten von 2,9 bis 3,2 Gramm pro Kubikzentimeter als vergleichsweise schwer gelten.

Getrommelte Natursteine weisen eine ovale oder vollständig runde Form auf. Die Abrundung des Steins kann auf natürliche Weise entstehen, z. B. durch Wasserströmungen. Bei im Fachhandel erhältlichen getrommelten Natursteinen handelt es sich aber vorwiegend um künstlich abgerundete Steine. Hierbei wird die Abrundung durch eine Bearbeitung des Natursteins in einer Stahltrommel erreicht. In der Trommel werden die Steine so lange umgewälzt, bis sie die gewünschte Form erhalten.

Natursteine bzw. Natursteinplatten lassen sich grundsätzlich auf unterschiedliche Art und Weise verlegen. Je nach Form und Größe der Natursteinplatten eignen sich jeweils andere Verlegungsmethoden am besten. Die älteste Methode stellt das Dickbettverfahren dar. Für dieses ist eine Mörtelstärke von etwa 15 bis 30 Millimetern kennzeichnend. Für die Verlegung von maßgenauen Natursteinplatten wird heutzutage eher auf das Dünnbettverfahren gesetzt, bei dem der Kleber eine Stärke von 2 bis 6 Millimetern aufweist. Für großformatige Steinplatten bietet sich auch das Mittelbettverfahren mit einer Kleberstärke von 5 bis 20 Millimetern an.

Für die Verfugung von Naturstein stehen Silikon, Mörtel, Sand oder Trasszement zur Auswahl. Die einzelnen Fugenmittel lassen sich darüber hinaus in verschiedene weitere untergeordnete Materialgruppen einteilen, wie z. B. in Fugenmörtel aus Kunstharz. Das elastische Silikon z. B. ist ideal bei Natursteinböden, die stark belastet werden. Mörtel ist für seine Witterungsbeständigkeit bekannt und kann auch im Außenbereich verwendet werden.

Trasszement dient allem voran der Verfugung von Natursteinplatten. Der Vorteil gegenüber der Verwendung von normalem Zement ergibt sich aus der hohen Flexibilität, die Trasszement aufweist. Ausblühungen und Risse können so bei der Verfugung von Naturstein vermieden werden. Anders als bei vielen anderen Fugenmitteln verfärbt sich der Naturstein durch die Verwendung des Trasszements nicht. Abseits der Verfugung eignet sich Trasszement wegen seiner Wasserundurchlässigkeit aber auch gut zum Mörteln und Mauern von Natursteinwerken.

Für Haftbrücken bei der Verlegung von Naturstein sollte idealerweise stets auf ein mineralisches Haftmittel gesetzt werden. Das Material sollte dabei hydraulisch erhärtend und möglichst flexibel sein. Haftschlämme aus Trass erfüllen z. B. diese Anforderungen.

Grundsätzlich kommen mehrere Materialien für eine Trennscheibe bei Naturstein infrage, doch Diamant-Trennscheiben eignen sich am besten und werden am häufigsten für Natursteinschnitte verwendet. Bei der Wahl einer Trennscheibe gilt es darauf zu achten, dass sich die Trennscheiben sowohl für Nass- als auch Trockenschnitte eignen und sie mit Winkelschleifern kompatibel sind.

Für die Anbringung von Naturstein-Verblendern wird ein geeigneter Montagekleber oder Spezialkleber aufgebracht. Noch bevor der Kleber auf der Wand antrocknet, müssen die Natursteine nacheinander angebracht werden. Für die Verlegung wird bei Natursteinen dabei in der Regel die sogenannte Buttering-Floating-Methode angewendet. Diese Methode beschreibt eine hohlraumfreie Verlegung, bei der auch die Natursteine selbst mit Kleber bestrichen werden. Zum Schluss werden die Verblender verfugt und anschließend gebürstet, sodass keine Reste des Fugenmaterials übrigbleiben.

Imprägnierungen sollen Natursteine vor äußeren Einflüssen schützen und somit die Schönheit des Natursteins lange erhalten. Verschmutzungen und Feuchtigkeit stellen die größten Risiken für den Naturstein dar. Demnach hängt die Häufigkeit einer nötigen Imprägnierung entscheidend von der Umgebung des Natursteins ab. So müssen Natursteine als Bodenbelag in stark benutzten Räumen wie dem Flur oder der Küche grundsätzlich öfter imprägniert werden, genauso wie Natursteinplatten auf Terrassen oder Balkonen, die von häufigen Regenfällen betroffen sind. Während Natursteine im Innenbereich generell zu jeder Zeit imprägniert werden können, sollten Natursteinplatten im Außenbereich am besten während einer trockenen Sommerwoche imprägniert werden. Dies stellt sicher, dass sich zum Zeitpunkt der Imprägnierung möglichst wenig Feuchtigkeit in den Natursteinen befindet.

Die richtige Politur von Natursteinen richtet sich nach der Art des Steines. Für die Politur von Granit- und Marmorsteinen eignet sich z. B. ein wasserlösliches Polierwachs am besten. Andere Arten von Natursteinen kommen dagegen auch gut mit säurehaltigen Mitteln klar, während solche z. B. bei Kalksteinen und Marmorsteinen zu optischen Schäden führen können. Das jeweils passende Poliermittel wird einfach auf die Steinoberfläche aufgetragen oder in eine Poliermaschine gegeben, mit der sich gerade große Bodenflächen am einfachsten und schnellsten polieren lassen.

Für die grundlegende Reinigung von Natursteinböden reicht bereits das regelmäßige Kehren oder Bürsten der Fläche. Kleinere Verschmutzungen können relativ einfach mit etwas Wasser weggewischt werden. Für tiefergehende Verschmutzungen werden Reinigungsmittel benötigt. Die Wahl des richtigen Mittels hängt von der jeweiligen Gesteinsart ab. So reagieren einige Natursteinarten äußerst empfindlich auf Tenside und säurehaltige Mittel. Zur Sicherheit sollte deshalb grundsätzlich immer auf ph-neutrale Wischpflegemittel gesetzt werden. Für einen längerfristigen Schutz hilft eine regelmäßige Imprägnierung.

Zu einer richtigen Natursteinpflege gehören die regelmäßige Reinigung und der passende Schutz der Natursteine. Verschmutzungen sollten immer möglichst schnell mit schonenden Reinigungsmitteln entfernt werden. Um den Naturstein dazu auch langfristig vor Feuchtigkeitsschäden zu bewahren, sollte er in regelmäßigen Abständen imprägniert werden. Eine weitergehende Schutzmethode wird durch die Versiegelung der Natursteine erreicht. Für die optische Pflege des Natursteins sollte dieser ebenso regelmäßig geschliffen und poliert werden.

Möbelgleiter unter Stühlen und anderen beweglichen Möbelstücken lassen sich in verschiedene Gleitflächen unterteilen. Bei glattem Naturstein bietet sich Filz als Gleitfläche an, während bei rauem Naturstein PVC- oder PTFE-Gleitflächen die bessere Option darstellen. Gleiter mit Gleitflächen aus Stahl oder Edelstahl sollten bei Naturstein gänzlich vermieden werden.

Um Naturstein zu entfernen, muss zunächst das Fugenmittel abgetragen werden. Hinterher kann der Naturstein bzw. die Natursteinplatte oder Natursteinfliese dann vorsichtig mit einem Hammer oder einem Meißel zertrümmert und herausgebrochen werden. In manchen Fällen wird auch der Einsatz einer Säge nötig. Abschließend kann der entfernte Naturstein als Bauschutt bei einem entsprechend zertifizierten Werkstoffhof entsorgt werden. Bei besonders großen Mengen erfolgt die Entsorgung am besten über einen bestellten Bauschuttcontainer.

Was ist Naturstein eigentlich?

Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um Gesteine, die in der Natur abgebaut und entsprechend veredelt werden. Die Bearbeitungsformen entsprechen den unterschiedlichsten Einsatzzwecken, die Auswahl erfolgt dann passend zu Ihrem persönlichen Einsatzort. So erhalten Sie ein Stück Natur direkt zu Ihnen nach Hause. Der Begriff Naturwerkstein steht dann für den veredelten Naturstein. Der Vorteil gegenüber anderen Materialien für den Bau im und am Haus oder im Garten liegt auf der Hand: Der Energieaufwand bei der Gewinnung ist wesentlich geringer und der Naturstein sieht nicht nur natürlich aus, er ist auch umweltfreundlich. Letzteres ist vor allem bedingt durch eher weniger enthaltene Schadstoffe, wodurch der Naturstein bei Bedarf problemlos entsorgt werden kann. Natursteine gibt es in viele verschiedenen Farben und mit ganz unterschiedlichen Oberflächen, dazu gehören geflammte ebenso wie gebürstete, geschliffene, satinierte, polierte und kannelierte Flächen. Auch die Arten der Steine sind facettenreich, wir stellen Ihnen hier die gängigsten kurz vor:

Welche Arten von Natursteinen gibt es, was macht diese aus und wo werden sie eingesetzt?

1. Granit

Dieses Tiefengestein ist sehr massiv und grobkristallin, dabei ist der Granit reich an Feldspaten, Quarz und dunklen Mineralien. Dieses Gestein ist mittel- bis grobkörnig und weist eine gleichmäßige Mineralverteilung auf. Die Textur ist richtungslos und die Optik recht eben. Das Spektrum an Farben ist bei Graniten breit gefächert und reicht von sehr hellem Grau über bläulich bis hin zu Rot und gelblichem Schimmer. Bei der Farbentstehung spielen der Mineralgehalt, die Kristallisation sowie die äußeren Umwelteinflüsse, denen er ausgesetzt war, eine Rolle. Eingesetzt wird er im Innenausbau vor allem als Treppen- oder Bodenbelag sowie als Wandbekleidung, Tisch- oder Arbeitsplatte, Waschtisch und Fensterbank. Auch im Garten findet er als Pflaster- oder Rabattenstein, als Vogeltränke sowie Brunnen Einsatz.

2. Marmor

Marmor ist die Bezeichnung für kristallisierten Kalkstein (oder auch Carbonatgestein genannt). Diese Gesteine haben vorwiegend einen sehr hohen Anteil an den Mineralien Calcit, Aragonit oder Dolomit. Marmor ist sehr hochwertig und kulturell bedeutsam, da viele alte Kunstwerke aus dem Gestein bestehen. Heute wird Marmor vor allem für Fußböden und Treppen sowie Tischplatten, Waschbecken, Wandfliesen oder Fassaden verwendet. Die Gewinnung ist sehr aufwendig, weswegen Marmor noch heute ein seltenes und teures Gut ist. Für Küchenarbeitsplatten ist vor allem unbehandelter Marmor nur bedingt einsetzbar. Wegen seiner Mineralbestandteile sind Kalksteine / Marmore hinsichtlich Säuren- und Laugenbeständigkeit anfällig, ebenso besteht auf Grund der Härte eine gewisse Kratzempfindlichkeit. Daher werden dafür geeignete Kalkstein- / Marmorsorten speziell mittels eines Vakuumverfahrens so behandelt, das die o.g. ungünstigen Eigenschaften kompensiert werden.
Schiefer: Schiefer beschreibt tektonisch deformierte und metamorphe Sedimentgesteine. Im Bau kommt vor allem der dunkle Tonschiefer vor, der in traditioneller Weise bei Dächern, Giebeln und Fassaden verwendet wird.

3. Sandstein:

Das Sedimentgestein besteht zu mindestens der Hälfte aus Sandkörnern, die wiederum aus verschiedenen Mineralien und aus Quarz bestehen. Sandstein wird viel als Baumaterial eingesetzt, vor allem für Skulpturen, zum Pflastern und für Fassaden. Die Farbe des Gesteins variiert stark und reicht von Grau und Gelb über Braun sowie Rot bis hin zu Weiß.

Wollen Sie sich tiefergehend über Natursteine und deren Möglichkeiten sowie die Einsatzgebiete im Haus und Garten erkundigen, dann sind Sie bei uns an der richtigen Adresse. Kommen Sie uns doch mal in Grimma bei Leipzig besuchen, wir beraten Sie gern – wir sind sechs Tage in der Woche von Montag bis Samstag in unserem Studio für Sie da.

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